Heute habe ich mal spontan einen alten Steinbruch ganz in der Nähe besuchen wollen. Den hatte ich bei Google entdeckt und dachte mir: Das ist bestimmt interessant. Doch der Besuch gestaltete sich dann doch völlig anders als erwartet…
Ein großes Schild prangte vor der mit Sträuchern und Bäumen bewachsenen Fläche mitten in den Weinbergen nahe Oppenheim. Und darauf stand unmissverständlich, dass es sich hierbei um ein Naturschutzgebiet handele und ein Betreten den Tatbestand des Hausfriedensbruchs erfülle. Es gab keine Möglichkeit, wenigstens einen Blick auf das Gebiet zu werfen, auch keinen Weg, der durch die Fläche legal führte und so blieb mir nur der Gang rund um die Fläche. Dieser offenbarte: Ein Betreten der Fläche war verboten, das Abladen von Autoreifen, Plastikmüll und Kunststoff-Weihnachtsbäumen stellte offensichtlich kein Problem für die Verantwortlichen dar. Wie selbstverständlich lagen dort großen Mengen Müll herum, und nicht mal ein Schild drohte vor den Konsequenzen illegaler Müllentsorgung.
Auf dem Weg konnte ich dann doch einige Fotos machen, auch wenn das Wetter nicht so wirklich mitspielte. Der Wind ließ die Schmetterlinge schneller fliegen als gewöhnlich, dann war ein diffuses Licht.


Und dann entdeckte ich noch eine kleine Überraschung. Erst fragte ich mich, was das Haariges in dieser kleinen Erdmulde war.

Und dann kam eines dieser Wesen aus der Erde gekrochen und blickte frech in die Kamera.


