Tag der Umwelt

Heute ist internationaler Tag der Umwelt. Alleine das Wort „Umwelt“ lässt einen Trugschluss zu. Es müsste besser „Mitwelt“ heißen. Denn ohne diese Mitwelt kann auch der Mensch nicht überleben. Er ist abhängig von der Natur, dem Klima, dem Wetter, den Bienen, den Vögeln, dem Regen, der Sonne, dem Wind. Ja, er verdankt seine Existenz u.a. dem Regenwurm und den vielen anderen Mikro- und Marko-Organismen, die die Böden fruchtbar machen. Der Mensch ist auch psychisch, geistig und spirituell mit der Natur verbunden und von ihr abhängig. Er hat das nur teilweise verdrängt. Um dies zu ändern macht es Sinn, mal einen Kraftort aufzusuchen.

Kraftorte gibt es viele. Das sind Plätze, in denen man seine Ruhe findet und die eine ganz besondere Ausstrahlung haben. Wer sich auf sie einlässt, der kann einen gewissen Zauber erleben, eine Ruhe und eine Freiheit, die er in unserer reizüberfluteten Gesellschaft gar nicht mehr findet.

Auch in Rheinland-Pfalz gibt es einige solcher Orte und ein Besuch dort offenbart das Band, das zwischen dem Menschen und der Natur noch immer vorhanden sein kann. Unsere Ahnen kannten dieses noch, wir versuchen mehr und mehr, es zu zerschneiden oder zu verdrängen. Doch das schadet uns am Ende selbst und beraubt uns der Chance, etwas ganz Besonderes zu erleben.

Das SWR-Fernsehen bietet hier eine kleine Dokumentation über verschiedene Kraftorte in Rheinland-Pfalz. Der Disibodenberg, auf dem die Heilige Hildegard von Bingen ihre Visionen erlebte, die Loreley-Felsen am Rhein, den keltischen Teufelsfelsen bei Bad Dürkheim. Und ein Labyrinth in Rheinhessen.

Einige dieser Orte habe ich schon besuchtund konnte die ganz besondere Atmosphäre erfahren. Darüber hinaus waren es weitere Plätze, die einfach einen Zauber in sich tragen, der oftmals in Verbindung alter Gemäuer oder Werke der Menschen mit der Natur zu entstehen scheint.

Wenn man sich auf den Ort und die Stimmung einlässt, achtsam und bewusst im Moment und an diesem Platz verweilt, offenbart sich einem der Zauber, den diese Welt noch immer für uns alle bereit hält. Und den es zu bewahren gilt…

Fanefjord-Kirche im Westen der dänischen Insel Mön
Fanefjord-Kirche im Westen der dänischen Insel Mön. Die Erfahrung absoluter Ruhe in der Kirche war einer der schönsten Eindrücke, die mir aus dem Urlaub in Dänemark in Erinnerung geblieben sind.
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Hangen-Wahlheim- Kirchenruine Maria Magdalena und Jakobus
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Beller Kirche bei Eckelsheim
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Beller Kirche bei von außen
Langgrab in Dänemark
Langgrab in Dänemark
Steingrab
Steingrab in der Lüneburger Heide
Alte und dicke Eichen stehen bei den Gräbern
Alte und dicke Eichen stehen bei den Gräbern
Klosterruine am Disibodenberg
Klosterruine am Disibodenberg
Labyrinth
7-Wege-Labyrinth in Framersheim

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